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06
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Talkin‘ Blues Show Special: Richard Bargel & Dead Slow Stampede

Beginn 20:00 Uhr (Einlass 19:00 Uhr)
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Eigentlich sollten die Aufnahmen zum neuen Album der Kölner Blues-Ikone Richard Bargel anlässlich seines 50jährigen Bühnenjubiläums schon im September 2020 stattgefunden haben. Dann kam der Corona-Lockdown und machte diese und andere Pläne zunichte. Jetzt nehmen der Maestro und seine Band einen neuen Anlauf und bereiten sich mit diesem Live-Konzert auf die Recording-Session im Dezember 2021 in dem ehemaligen EMI-Studios in Köln vor.

Das Live-Konzert bietet mit neuen und einigen älteren Kompositionen einen Einblick in fünf Jahrzehnte musikalischen Schaffens des mehrfach preisgekrönten Bluesmusikers, der zudem in 2021 seinen 70. Geburtstag feiern konnte. Das Publikum bekommt so schon vor der Album-Veröffentlichung zu Gehör, was später im Studio ebenso live eingespielt wird. Produziert wird das Album von Gitarrist Fabio Nettekoven und veröffentlicht auf dessem neuen Plattenlabel „Clementine Music“.

Mit 70 Jahren ist Richard Bargel immer noch hungrig nach neuen Ausdrucksmöglichkeiten und Facetten. Wo andere sich ausruhen, probiert er neue Formen der Komposition und des Sounds aus und montiert sie auf sein höchst individuelles Blues-Fundament. Seine Band rückt mit elektrischen, sowie akustischen Slide- und Labsteel-Gitarren, mit Mandoline, Kontrabass und Schlagzeug allem zu Leibe, was sich unter den Begriffen „Jazz, Blues & Americana“ zusammenfassen lässt. Den Zuhörer erwarten spannende, funkensprühende Improvisationen wenn Song-Arrangements spontan aufgebrochen werden, jazzige Soundcollagen, die sich mit rockenden Nummern abwechseln, leise sparsame Töne auf den Slide-Gitarren, die „dead slow“ daher kommen, fast zerbrechlich anmutende, schwebende oder auch mal knackige und druckvolle Rhythmen.

„…auf eines kann sich die Zuhörerschaft blind verlassen, nämlich darauf, dass Bargels Blues wieder einmal komplett anders klingen wird als der seiner Kollegen“, schreibt der Donaukurier und dem Bandleader Richard Bargel bescheinigt er weiter, an allem, was er musikalisch tut, eine unbändige Lust an Grenzverletzungen zu haben.

Die Augsburger Allgemeine konstatiert der Band eine „riesige musikalische Bandbreite, mit schillernden Klangstrukturen, die zuweilen an John Cage und Talking Heads erinnern“. Bargel, so die Zeitung, brilliert mit schwarzhumorigen Texten, einem tiefen Crunch-Gesang mit „diabolischem Timbre“ und mit irren, explodierenden Fingerpickings auf den diversen Gitarren.

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Lineup

Richard Bargel: voc/dobro/acoustic guitars
Fabio Nettekoven: e-guitar/labsteel- guitar/mandolin/banjo u.a.
Geert Roelofs: drums/percussion
Jo Didderen: upright bass

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